Elisabeth Melzer-Geissler
 

Jahrgang 1950.
Kindheit und Jugend in Sachsen.
Abitur und Berufsausbildung in Dresden.

Musikstudium in Weimar, Theologiestudium in Leipzig,
daneben verschiedene Tätigkeiten.

1977 Ausreise mit der jungen Familie aus der damaligen DDR.

1980 Examen in Musik- und Religionspädagogik in Reutlingen und Stuttgart.

Viele Jahre tätig als Erzählerin und Musikerin, als Musik- und Religionslehrerin an verschiedenen Schulen in allen Altersstufen sowie in der Erwachsenenbildung.

Seit 2002 freiberufliche musikalische, seminaristische und schriftstellerische Arbeit.

Neben der Literatur Interesse an Philosophie, Kunst und Musik.

Besondere Beziehung zur Lyrik von Rose Ausländer und Nelly Sachs,
Elisabeth Melzer-Geissler schreibt Gedichte und Prosa.

Zur Zeit Vorsitzende von „Schriftsteller in Schleswig-Holstein e.V.“.

Elisabeth Melzer-Geissler ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie nördlich von Hamburg.
 

Bisherige Veröffentlichungen:
Dezember 2003  „Wenn der Wind unsere Seele streift“  ISBN 3-93496-032-4
Sowie zahlreiche Kurzgeschichten und Gedichte in verschiedenen Anthologien.

Elisabeth Melzer-Geissler veranstaltet auf Wunsch  öffentliche Lesungen  ihrer Texte mit Musik. Sie hält Vorträge über religiöse Themen und veranstaltet u.a. Märchen-Seminare. Anfragen bitte richten an:


Elisabeth Melzer-Geissler
Kiebitzreiher Chaussee 68
D 25358 Horst

email: elisabethmelzergeissler@yahoo.de
www.schriftsteller-in-sh.de


Theo Czernik

Vorwort zum Gedichtband von Elisabeth Melzer-Geissler
„Wenn der Wind unsere Seele streift“
ISBN 3-934 960 -32-4 / Edition L 2003

Viele unserer Zeitgenossen sagen, Lyrik sei tot. Aber dieses zarte Pflänzchen sprießt auf dem literarischen Feld  allen Unkenrufen zum Trotz munter weiter. Gut bestellt ist dabei der Boden von Elisabeth Melzer-Geissler, wo der Wind die Seele streift.

Die Wirkung ihrer Lyrik, in der es um die Suche nach dem Sinn des Lebens geht, beruht auf Verständlichkeit. Dabei stellt sich nicht die Frage nach Nutzen und Erfolg, Sinn enthüllt sich ihr vielmehr im Werdeprozess unseres Menschseins. Die Autorin steht dem Leben offen und staunend gegenüber, lässt den Leser spüren, dass ihr Höhen und Tiefen vertraut sind. Sie kennt auch die eigene Hilflosigkeit, zweifelt, hofft und vertraut dennoch auf IHN. Wenn sie von IHM oder zu IHM spricht, verwendet sie dafür Versalien, weil ER für sie so groß ist.

In ihren Gedichten verzichtet sie meist auf den Reim, dennoch schwingt in ihnen ein lebendiger Rhythmus. Ihre Sprache ist klar, weder verschnörkelt, noch verklausuliert oder mit künstlichen Metaphern geschmückt. Sie spricht dadurch vielen aus dem Herzen, gerade heute – in einer Zeit, in der wir uns oftmals inmitten einer Flut von Informationen und hohlen Worten allein gelassen und leer fühlen.

Die Texte von Elisabeth Melzer-Geissler vermögen diesem Mangel abzuhelfen. Sie können dadurch zu Begleitern werden auf dem Weg zu unserem eigenen Inneren, in der Begegnung mit unserem Nächsten und im Aufbruch zu IHM, selbst dort, wo ER sich scheinbar verbirgt und neue Fragen aufwirft.